Überblick und Definition

Ausländische Casinos beziehen sich auf Online-Casinos, die ihren Sitz außerhalb Deutschlands haben. Diese können sowohl für Spieler aus aller Welt zugänglich sein als auch speziell für deutsche Spieler konzipiert sein. Trotzdem fallen sie unter den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes ihres Hintergrundes und nicht notwendigerweise denen Deutschlands.

Wie das Konzept funktioniert

Im Allgemeinen arbeiten Ausländische Casinos mit einer Lizenz eines für die Glücksspielregulierung zuständigen Regulators ihrer Heimatländer. Diese können beispielsweise Malta, Gibraltar oder auch Curacao sein. In vielen Fällen bieten diese Länder spezielle Bedingungen für Online-Spiele an und lassen sich so als Zentralstaat einsetzen.

Wenn ein ausland Casino Spieler aus Deutschland in einem Ausländischen Casino aktiv ist, besteht meistens eine direkte Beziehung zwischen dem Anbieter und dem Regulierungsbehörden des Landes. Der Spieler versteht dabei nicht immer vollumfänglich, ob und wieweit sich die Bedingungen der Spielstätte mit denen Deutschlands vereinbaren lassen.

Arten oder Variationen

In der Praxis gibt es verschiedene Arten von Ausländischen Casinos. Dazu gehören:

  • Die sog. “White Labels”, welche in den meisten Fällen ein bereits bestehendes Online-Casino sind, welches sich an eine neue Zielgruppe wandelt.
  • Casino-Spezialisten die für mehrere Länder lizenziert werden und nur spezifische Spiele oder Themen der Zielregion anbieten.
  • Casinoketten, die über verschiedene Betreiber mit derselben Plattform verfügen.

Rechtliches Umfeld in Deutschland

Die Gesetze zum Glücksspiel in Deutschland sind vielschichtig und wechselhaft. Während es seit der Jahrtausendwende keine landesweite, umfassende Erlaubnis für Online-Casinos mehr gibt (dies war mit dem Schleswig-Holsteinischen Modell versucht worden), ist in einigen Ländern wie z.B. Schleisches Holsteins sogar eine regulierte Spielangebote erlaubt.

In der Regel sind Casinospiele im Internet verboten, außer es handelt sich dabei um Online-Spielhallen (mit einer “echten” Spielautomaten-Auswahl) und -Buchmacher (online Glücksspielen wie Baccara oder Poker). Für das gesamte Land gibt es jedoch keine bundesweite Regelung zum Thema.

In der Praxis wird ein großes Problem daraus entstehen, dass für die Spieler schwer zu erkennen ist, welches Casino reguliert und zugelassen ist. Dazu kommt noch hinzu, dass Online-Spielen in Deutschland oft nicht den gleichen Schutz wie das klassische landbasierte Glücksspiel haben.

Free Play, Demo-Modi oder Non-Monetary Optionen

Viele Ausländische Casinos bieten ihre Angebote an durch sogenannte “Freispielmodus” an. Spieler können hier kostenlose Kreditwürdigkeiten zum Test der Spiele erhalten. Diese Möglichkeit ist sowohl in den EU Ländern als auch von Drittstaaten zugänglich und bietet die Chance, sich an das Spiel zu gewöhnen oder eine Strategie auszubauen.

Für viele Spieler kann diese Art des “Spiels” ein wichtiger Weg sein, um sich mit einem Spielen vertraut zu machen. Für deutsche Glücksspieler ist es jedoch wichtig, hier darauf hinzuweisen: Es gibt kein Gewinnspiel und somit keine Auszahlung beim Freispielmodus.

Real Money vs Free Play

Während in Deutschland die Online-Spiele überall verboten sind (außer für Poker-Rooms), können sie im Ausland sehr gut reguliert sein. In der Regel haben Ausländische Casinos, wie erwähnt bereits viele Optionen von dem Spieler zu nutzen.

Für die deutschen Glücksspieler ist es wichtig hier zwischen dem Freispiel und den echten Spielen unterscheiden. Das heißt: Wobei man im ersten Fall ein bestimmte Anzahl von Spielgeld zur Verfügung hat. Im zweiten Falle geht Geld in das Casino, wodurch das Spieler mit der Hoffnung auf Gewinn agiert.

Es ist wichtig hier darauf hinzuweisen: Es gibt mehrere verschiedene Arten zum Freispielmodus und viele davon sind nicht identisch mit dem echte Online-Spielen.